Fraktion gratuliert Dr. Alexander Vogt zum Sieg bei der Oberbürgermeisterwahl

Stadtwappen an der Fassade des Ratshofs, links davon die deutsche Flagge, rechts davon die Flagge des Landes Sachsen-Anhalt
Foto: Johannes Geiger

Die Fraktion Volt / MitBürger hat in ihrer gestrigen Sitzung das Ergebnis der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters ausgewertet und über mögliche Konsequenzen für die Arbeit im Stadtrat beraten.

Hierzu der Fraktionsvorsitzende Tom Wolter: „Wir gratulieren Alexander Vogt zur Wahl zum neuen Oberbürgermeister. Mit seiner großen Präsenz im öffentlichen Raum hat er offensichtlich den richtigen Nerv getroffen. Als vergleichsweise neues Gesicht auf der kommunalpolitischen Bühne hat er bei vielen Hallenserinnen und Hallensern Hoffnungen geweckt. Daraus erwächst eine große Verantwortung, seine Versprechen aus dem Wahlkampf in den harten Alltag der kommunalpolitischen Arbeit zu übersetzen. Gerade vor dem Hintergrund des äußerst knappen Ergebnisses muss er dabei auch die Anliegen derer berücksichtigen, die ihn nicht gewählt haben.“

Wolter formuliert eine klare Erwartungshaltung: „Wir erwarten, dass Herr Vogt konstruktiv mit allen lösungsorientierten Kräften im Stadtrat zusammenarbeitet und die Interessen der Stadt in den Vordergrund stellt. Auf der Basis unserer Ideen und sachorientierter Vorschläge aus der von ihm geführten Verwaltung ist meine Fraktion wie in der Vergangenheit bereit, pragmatische und zukunftsweisende Kompromisse für unsere Stadt zwischen den Fraktionen zu vermitteln. Es liegt dann an unserem künftigen Oberbürgermeister, diesen Lösungen auch tatsächlich zur Umsetzung zu verhelfen.“

Der stellvertretende Vorsitzende, Ferdinand Raabe, blickt auf die inhaltlichen Potenziale einer möglichen Zusammenarbeit: „Alexander Vogt hat angekündigt, den Klimaschutz in Halle mit innovativen und beteiligungsorientierten Maßnahmen voranzubringen. Wir freuen uns darauf, dass er dieses Versprechen bei der anstehenden Fortschreibung und anschließenden Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einlöst und nehmen ihn dahingehend beim Wort. Ebenso hat er versprochen, mehr Freiräume für junge Menschen zu schaffen und sie dabei aktiv einzubinden. Angesichts des seit langem bestehenden Mangels an niedrigschwelligen Treffpunkten für Kinder und Jugendliche darf er die Umsetzung dieses Versprechens nicht auf die lange Bank schieben.“